Kooperative Gesamtschule in Trägerschaft der Universitätsstadt Gießen Schule mit Gymnasialzweig und Schwerpunkt Musik
Kooperative Gesamtschule in Trägerschaft der Universitätsstadt GießenSchule mit Gymnasialzweig und Schwerpunkt Musik

Die Friedrich-Ebert-Schule stellt Filme in Riga vor

 

Am 13.10.2019 betraten sechs Schüler/innen der Friedrich-Ebert-Schule mit drei Filmen im Gepäck den Flieger in Richtung Riga, wo das dritte Schülertreffen des Erasmus+ - Projekts „Approaching Social Issues by Film“ an einer Privatschule stattfand.

 

Im Mittelpunkt des Austauschtreffens stand die Vorstellung zweier eigener Kurzfilme zum Thema soziale Probleme (Mobbing und Handynutzung) sowie das Erlernen von Videobearbeitungstechniken. Hierfür wurde extra ein Experte eines lettischen Filmstudios eingeladen, der bereits am Videoschnitt von Musikvideos und Werbungen beteiligt gewesen war.

 

Außerdem war der Besuch des Filmstudios „Cinevilla“ ein Highlight des interkulturellen Austauschs, bei dem die Schüler neben einer Führung auch selbst die Arbeit mit einem „Greenscreen“ erleben durften. Neben einem Europäischen Markt mit Delikatessen der teilnehmenden Nationen (Polen, Italien, Lettland, Türkei, Deutschland) standen auch eine Stadtführung, ein Ausflug zum nahe gelegenen Schloss Rundale sowie verbindende Aktionen wie kommunikative Spiele oder einen gemeinsamen Flashmob auf dem Programm.

 

Zum Hintergrund:

 

Die Friedrich-Ebert-Schule nimmt seit 2016 unter der Leitung von Axel Gründemann, Björn Rückert, Irina Spiegel und Astrid Wöhrmann erfolgreich an Erasmus+-Projekten für Schüler teil.

 

In dem aktuellen Projekt fanden neben dem Treffen bereits drei weitere statt: Vor einem Jahr gab es ein Lehrertreffen in Gießen, bei dem das „Scriptwriting“ in einem Workshop der Drehbuchautorin Dinah Marte Golch (u.a. Tatort und Dogs of Berlin) den Schwerpunkt bildete.

 

Im Februar dieses Jahres war eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern in Gaeta/Italien, wo der Fokus auf der Erstellung von Kurzfilmdrehbüchern lag. Im Mai besuchte eine Gruppe Bydgoszcz in Polen und zeigte dort diese Kurzfilme und nahm Verbeserungsvorschläge auf.

Auf dem Hintergrund der positiven Erfahrungen mit den Projekten wird die FES sich erneut für ein neues Projekt bewerben.

Ein Blick in die Vergangenheit

 

Die Friedrich-Ebert-Schule beteiligte sich bereits von 2016 bis 2018 am Erasmus-Projekt der Europäischen Union, welches unter dem Motto „Music to fire skills for better motivation into education“ stand. Teil des Projekts waren Schulen aus 5 verschiedenen Staaten. Im November fand ein Planungstreffen in Gießen statt und das anschließende Auftakttreffen fand im polnischen Bydgoszcz statt. Es folgten Treffen in Vittoria auf Sizilien, Seredzius bei Kaunas in Litauen, Gießen und Istanbul, wo die Lehrer den Abschlussbericht planten. Wie das Motto schon erahnen lässt, ging es um Musik und wie diese uns in der Schule begegnet und unterstützen kann. In jedem Land wurden die Schwerpunkte jedoch anders gelegt, so lag der Fokus in Bydgoszcz z.B. auf Technik und deren Bedeutung für die Musik. An den Treffen in Polen, Italien, Litauen und Deutschland nahmen etwa 4-5 Schüler der FES unter Leitung des verantwortlichen Lehrers, Herrn Axel Gründemann, teil.

Nun sind wir abermals für ein Erasmus-Projekt ausgewählt worden, welches sich mit Herangehensweisen an soziale Probleme durch Filme beschäftigt, der englische Titel lautet „Approaching social issues by film“.  Das Projekt startete bereits im Herbst 2018 mit dem Auftakttreffen an der FES, an dem Lehrer der einzelnen Staaten und deutsche Schüler teilnahmen. Highlight des Treffens war ein Workshop mit der Drehbuchautorin Dinah Marte Golch, die das Schreiben eines Drehbuches thematisierte. An dem neuen Projekt sind Schulen aus Riga, Izmir und der Stadt Gaeta in der italienischen Provinz Latina beteiligt. Die Partnerschaft mit der polnischen Schule in Bydgoszcz blieb bestehen. Neben den thematischen Besonderheiten der einzelnen Projekte, ermöglicht Erasmus es den beteiligten Schülern, ihre europäischen Partner besser kennen zu lernen und erfüllt den Begriff Europa, den die meisten Schüler noch nicht wirklich verstehen, mit Leben.

 

Von Johannes Pilawa,10Ga

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