Kooperative Gesamtschule in Trägerschaft der Universitätsstadt Gießen Schule mit Schwerpunkt Musik
Kooperative Gesamtschule in Trägerschaft der Universitätsstadt GießenSchule mit Schwerpunkt Musik

Methodentraining und Lernwerkstätten an der FES

 

Fester Bestandteil des Schulprogramms der FES ist das Methodentraining. Während der sogenannten 4-tägigen „Lernwerkstätten“, aber auch während einzelner Methodentrainingstage erlernen die Schülerinnen und Schüler grundlegende Arbeitstechniken mit den Schwerpunkten „Lernen lernen“ sowie „Soziales Lernen“.

Der übliche „6-Stunden-Takt“ eines Schulvormittags ist hier zugunsten offener Arbeitsformen aufgehoben und ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, sich konzentriert und mit Freude den jeweiligen Themen intensiv und in individuellem Tempo zu widmen.

Hierbei werden sie von ihren Klassenlehrern eng betreut, die die Themen der jeweiligen Jahrgangsstufen auf ihre Klassen zuschneiden und zum Teil auch spielerisch aufbereiten.  Die von den Kolleginnen und Kollegen im Team erarbeiteten Bausteine werden fortlaufend erweitert und evaluiert.

Während der Lernwerkstätten ist die Betreuung durch eine zweite Lehrkraft möglich und wünschenswert.

 

Übersicht über das Methodentraining:

Lernwerkstatt 2014:

 

Traditionell fand auch dieses Jahr vor den Halbjahreszeugnissen die Lernwerkstatt der Friedrich-Ebert-Schule statt. Die fünften Klassen beschäftigen sich mit der Thematik "Kommunikation und Kooperation".
Neben theoretischen Inhalten und kooperativen Spielen die von den Klassenlehrern Frau Mera-Euler, Frau Tschöp, Frau Zaubek und Herr Weller vermittelt und angeleitet wurden, lag der Schwerpunkt der Lernwerkstatt darin, innerhalb der Klasse eine eigene Stadt zu kreieren und gestalten. Die hervorragenden Ergebnisse können auf den Bildern
betrachtet werden.

Lernwerkstatt in den Klassen 5: Kommunikation und Kooperation

Die Lernwerkstatt und das Methodentraining bauen aufeinander auf und werden laufend weiterentwickelt und erweitert, um Lerntechniken und persönliche Kompetenzen aller Schüler/innen der FES langfristig und nachhaltig zu fördern. Zur Zeit umfasst das Programm die Klassen 5-8.

Die Schüler/innen erleben an 4 Tagen eine besondere Form von Unterricht, der hauptsächlich auf Kooperation und Kommunikation basiert.

Was haben die SchülerInnen in der Lernwerkstatt gelernt?

 

Die Lernwerkstatt wurde mit einer Power-Point-Präsentation begleitet. Damit diese Präsentation bei den SchülerInnen großes Interesse und Aufmerksamkeit erweckt, erschien auf jeder Folie ein Schlumpf, der die SchülerInnen während ihrer Tätigkeiten begleitete.

Damit die Lernwerkstatt so transparent wie möglich gestaltet werden konnte, wurde den SchülerInnen zu Beginn eine Gliederung der einzelnen Inhaltspunkte vorgestellt.

Zunächst lernten die SchülerInnen „Das kleine 1 x1 der freien Rede“, einen Vortrag bzw. ein Referat vorzubereiten und zu halten. Dazu probten sie zu zweit einen Kurzvortrag über das Tier „den Pudel“ mit Hilfe der zuvor besprochenen Punkte. Dadurch wurde speziell der Bereich „Kommunikation“ gestärkt.

Weiterhin wurden zwischendurch soziale Spiele und Rätsel eingeschoben, die in Kleingruppen gemeinsam bearbeitet werden sollten. Insbesondere wurden damit der kommunikative und kooperative Bereich abdeckten, wie  z.B. mit den Spielen „Buchstabensalat“, „Magische Quadrate“ usw.

Kommuniziert wurde nicht immer wie gewöhnlich auf Deutsch, sondern auch in Geheimsprachen, die den Kindern vorgestellt und anschließend beigebracht wurden. Sie sollten Sätze enträtseln, Texte in Geheimschrift schreiben und miteinander in dieser Sprache sprechen.

Die letzten beiden Stunden jedes Tages wurden dazu genutzt kooperativ zu arbeiten. Die Aufgabe bestand darin eine Stadt gemeinsam aus Papierhäusern auf Pappkarton als Bodenplatten zu bauen. Die SchülerInnen erhielten zu zweit eine Bodenplatte auf die eine Straße bzw. eine Straßenkreuzung gezeichnet wurde. Allerdings mussten die Platten alle aneinander passen, das forderte intensive Kommunikation. Die Häuser wurden aus Papierwürfelnetzten und Dreiecksprismanetzen zusammengebaut. Bevor die SchülerInnen ihre Häuschen zusammenklebten, bemalten sie diese kreativ oder gestalteten sie mit weiteren Details, wie z.B. einem Schornstein, offene Haustür, usw.

Letztendlich verschönerten die SchülerInnen ihre Stadt mit aus Papier gebauten Bäumen, Ampelanlagen, Straßenlaternen, Bächen, Bänken, Brücken, Autos und Straßenschildern, so dass diese komplett wurde.

 



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