Kooperative Gesamtschule in Trägerschaft der Universitätsstadt Gießen Schule mit Gymnasialzweig und Schwerpunkt Musik
Kooperative Gesamtschule in Trägerschaft der Universitätsstadt GießenSchule mit Gymnasialzweig und Schwerpunkt Musik

Lebens- und Lernorte an der FES

Ob ein artenreicher Innenhof oder ein großer Schulgarten mit angrenzender Streuobstwiese – der Fachbereich Arbeitslehre der Friedrich-Ebert-Schule unter der Leitung von Markus Portner betreibt seit Jahren aktiven Umweltschutz im Rahmen seiner unterrichtlichen Arbeit:

In der Holzwerkstatt werden daher Nistkästen gebaut und aufgestellt, so etwa Starenkästen für den Vogel des Jahres 2018. Auch zwei Fledermauskästen der Stadt Gießen wurden in installiert. Nachdem ein selbst gebautes Insektenhotel von Wildbienen sehr gut angenommen worden war, gehören der Bau und das Aufstellen von Insektenhotels zum festen Bestandteil des Unterrichts.

Zudem werden von Imkerin Mathilde Bernhard mehrere Bienenvölker im Schulgarten bewirtschaftet. Regelmäßig weiht sie Schüler und Kindergartenkinder in die Geheimnisse des Imkerns ein.

Der Schulteich, welcher sich im Schulgarten befindet, wurde im Laufe der letzten Jahre durch Schüler und Kollegen in zahlreichen Arbeitsstunden sowie ca. 5000€ aus Elternspenden restauriert, um ihn neu abzudichten und zu bepflanzen. Ein angrenzender Totholzhaufen aus Wurzeln dient den heimischen Amphibien wie dem Teichfrosch, der Erdkröte, dem Teichmolch und dem Kammmolch als Winterquartier.

Die daneben gelegene Streuobstwiese bietet neben Hochstämmen mit historischen Apfelsorten zahlreiche Habitatbäume, die mit Spechthöhlen versehen sind. Neben Pflanzungen durch das Gartenbauamt, das durch Herrn Torsten Stumpf die Arbeiten unterstützte, erhielt die FES zwei weitere Bäume als Spende des Obst- und Gartenbauvereins Dutenhofen.

Auf der Stirnseite der Streuobstwiese entsteht aktuell eine Wildhecke, die aus 42 Sträuchern und 35 Arten besteht. Sie soll Insekten und Vögeln Nahrung bieten und Unterschlupf gewähren sowie im Rahmen des Biologieunterrichts als Anschauungsobjekt für den Ökologieunterricht dienen.

Durch die aktive Beteiligung der Schülerinnen und Schüler an den verschieden Projekten verinnerlichen die Klassen, wie man sich aktiv für die Umwelt einsetzt und gleichzeitig wesentliche Fachkompetenzen des Arbeitslehre- und Biologieunterrichts anwenden kann. So sollen nicht nur die Kenntnisse über die heimische Flora und Fauna vertieft werden, sondern auch ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, wie viel Mühe es kostet, diese zu schützen und zu erhalten.

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