Kooperative Gesamtschule in Trägerschaft der Universitätsstadt Gießen Schule mit Schwerpunkt Musik
Kooperative Gesamtschule in Trägerschaft der Universitätsstadt GießenSchule mit Schwerpunkt Musik

Sprachenfolge

Englisch
Als erste Fremdsprache lernen alle Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Ebert-Schule vom 5. Schuljahr bis zum 9. (Hauptschulzweig) bzw. 10. Schuljahr (Realschul- und Gymnasialzweig) Englisch.

 

Französisch

Von Klasse 7 - 10 (im Realschul- und Gymnasialzweig) wird Französisch als 2. Fremdsprache angeboten. In  Klasse 9 und 10 des Gymnasialzweiges haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Französisch als 3. Fremdsprache zu erlernen. 

 Im Bereich der Sekundarstufe I ist der Französischunterricht auf den Erwerb der kommunikativen Kompetenz ausgerichtet, d.h. die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden in der französischen Sprache Verstehens- und Mitteilungsleistungen zu erbringen. Diese dienen der Bewältigung von Situationen des täglichen Lebens im Nachbarland Frankreich wie z.B. Einkaufen, Restaurant, Reisen, Schule, Sport, Freizeit, Krankheit usw. Aber auch landeskundliche Themen spielen eine wichtige Rolle. 
Gegen Ende der Klasse 7 findet eine Tagesfahrt nach Straßburg statt, bei der durch gezielte Arbeitsaufträge die erworbenen Kenntnisse getestet und angewendet werden sollen. Für viele Schülerinnen und Schüler stellt diese Fahrt den ersten Kontakt mit Frankreich dar und ermöglicht  einen motivierenden Blick in diese hübsche Stadt unseres Nachbarlandes.

Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen haben die Gelegenheit, an einer 4-tägigen Studienfahrt nach Paris teilzunehmen.

 Weitere Informationen zur Wahl des Faches Französisch als 2. Fremdsprache:
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 http://www.france-blog.info/wp-content/pdf/franzoesisch-lernen.pdf


Latein  

Latein gilt als die klassische zweite Fremdsprache der Gymnasien. Als solche wird sie an der Friedrich-Ebert-Schule von der Klasse 7 bis 10, oder als dritte Fremdsprache von Klasse 9 bis10 angeboten. Nach einer fünfjährigen Lernphase (Klasse 7 - Einführungsphase bzw. Klasse 9 - Abitur) wird die Beherrschung der lateinischen Sprache mit dem „Latinum“ bescheinigt. Dieses ist vielfach die Voraussetzung für die Absolvierung eines Studiums.

Im Mittelpunkt des Lateinunterrichts steht der Aufbau der Textkompetenz, d.h. das genaue „Entschlüsseln“ fremder Texte und deren Wiedergabe in der deutschen Muttersprache. Durch den dadurch entstehenden Vergleich der lateinischen und der deutschen Sprache wird das Verständnis für die deutsche Grammatik und für den deutschen Wortschatz gefördert. Als Grundlage aller romanischen Sprachen beeinflusst Latein insbesondere das Erlernen von Französisch und Spanisch positiv.

Als notwendige Voraussetzung für den Aufbau der Textkompetenz gilt die Sprachkompetenz, deren sich insbesondere die Spracherwerbsphase von Klasse 7 bis 9 widmet. Im Gegensatz zur Sprechkompetenz der neuen Fremdsprachen steht hier nicht die tatsächliche Sprechfertigkeit sondern die Analyse und Klassifizierung von einzelnen grammatikalischen Phänomenen im Vordergrund.

Doch warum sollen heute überhaupt noch lateinische Texte gelesen werden?

Keine andere Sprache prägte das christliche Abendland so intensiv wie das Latein: 1) als Sprache der Römer 2) als Sprache der Kirche im Mittelalter und 3) als Sprache der Gelehrten bis weit ins 19. Jahrhundert. Dementsprechend können Kulturen, Werthaltungen und Wertdeutungen über einen Zeitraum von mehr als 2000 Jahren untersucht und verglichen werden, so dass die Förderung der kulturellen Kompetenz gewährleistet werden kann.

In diesem Sinne haben die Schülerinnen und Schüler der 8. (bzw. 9.) Klasse die Gelegenheit, ihre erworbenen Sprachkenntnisse in einer Studienfahrt nach Aachen, dem Krönungsort von Karl dem Großen, unter Beweis zu stellen.



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