Kooperative Gesamtschule in Trägerschaft der Universitätsstadt Gießen Schule mit Gymnasialzweig und Schwerpunkt Musik
Kooperative Gesamtschule in Trägerschaft der Universitätsstadt GießenSchule mit Gymnasialzweig und Schwerpunkt Musik

Arbeitslehre

Das Wetterschutzdach im Schulgarten wird erneuert

Sinnvolles im AL-Unterricht gebaut

 

Um gerade auch jetzt in der Corona-Zeit klar zu kommen, müssen wir zusammenhalten und uns wenn möglich auch selbst helfen. Hier haben wir einen Spuckschutz für den Klassenunterricht gebaut.

 

Danke an die Schülerinnen und Schüler und an Herrn Portner für das Engagement!

Metallwerkstatt im Superzustand
 
Nach unserer Herbst-Aufräumaktion ist unsere Metallwerkstatt wieder in einem hervorragenden Zustand. Die Werkzeugschränke sind jetzt in rückenschonender Höhe, die Tischbeine wurden gestrichen, die Regale sind jetzt wieder aufgeräumt und beschriftet und vieles mehr.
 
Auch die Corona-Situation haben wir berücksichtigt: Wenn wir nur jeden zweiten Arbeitsplatz besetzen, können wir den Hygieneabstand gut einhalten. Es können dann maximal 9 Schülerinnen und Schüler hier arbeiten. Einige Fenster und die Tür ermöglichen eine Querlüftung. Für guten AL-Unterricht keine schlechte Situation.
 
Danke an den Fachbereich AL!!!

Neuer Schuppen auf altem Fundament

 

Unser 9/10er WPU- Kurs baut auf den Fundamentsteinen des alten Gewächshauses einen offenen Schuppen aus Kanthölzern mit Trapezblechdach.

 

Dieser soll im Winter als regengeschützter Unterstellplatz für Bänke, Grill, Feuertonne usw. benutzt werden. Im Sommer dient er als Sitzplatz mit Sonnen- und Regenschutz, sodass der Unterricht im Schulgarten wetterunabhängiger wird.

 

Der Schuppen wird dem Hühnerstall ähnlich sehen, die Wände bleiben allerdings offen. Finanziert werden soll das Projekt aus den Elternspenden.

 

Auf den Bilder sieht man, wie die Bodenfläche auf das Niveau der Randsteine angehoben wird. Restschotter der Schulhofbaustelle wurde verwendet, um die Fläche anzuheben.

Nach dem Verdichten mittels Handstampfer und Rüttelplatte werden die alten Gehwegplatten in Pflastersplitt verlegt.

 

Ausdauer, Verlässlichkeit, Gemeinschaftsgefühl und die realistische Einschätzung der eigenen Möglichkeiten: Zu diesen wichtigen pädagogischen Zielen leistet auch dieses Projekt unter der engagierten Lehrkraft Markus Portner einen fundamentalen Beitrag.

Ob ein artenreicher Innenhof oder ein großer Schulgarten mit angrenzender Streuobstwiese – der Fachbereich Arbeitslehre der Friedrich-Ebert-Schule unter der Leitung von Markus Portner betreibt seit Jahren aktiven Umweltschutz im Rahmen seiner unterrichtlichen Arbeit:

In der Holzwerkstatt werden daher Nistkästen gebaut und aufgestellt, so etwa Starenkästen für den Vogel des Jahres 2018. Auch zwei Fledermauskästen der Stadt Gießen wurden in installiert. Nachdem ein selbst gebautes Insektenhotel von Wildbienen sehr gut angenommen worden war, gehören der Bau und das Aufstellen von Insektenhotels zum festen Bestandteil des Unterrichts.

Zudem werden von Imkerin Mathilde Bernhard mehrere Bienenvölker im Schulgarten bewirtschaftet. Regelmäßig weiht sie Schüler und Kindergartenkinder in die Geheimnisse des Imkerns ein.

Der Schulteich, welcher sich im Schulgarten befindet, wurde im Laufe der letzten Jahre durch Schüler und Kollegen in zahlreichen Arbeitsstunden sowie ca. 5000€ aus Elternspenden restauriert, um ihn neu abzudichten und zu bepflanzen. Ein angrenzender Totholzhaufen aus Wurzeln dient den heimischen Amphibien wie dem Teichfrosch, der Erdkröte, dem Teichmolch und dem Kammmolch als Winterquartier.

Die daneben gelegene Streuobstwiese bietet neben Hochstämmen mit historischen Apfelsorten zahlreiche Habitatbäume, die mit Spechthöhlen versehen sind. Neben Pflanzungen durch das Gartenbauamt, das durch Herrn Torsten Stumpf die Arbeiten unterstützte, erhielt die FES zwei weitere Bäume als Spende des Obst- und Gartenbauvereins Dutenhofen.

Auf der Stirnseite der Streuobstwiese entsteht aktuell eine Wildhecke, die aus 42 Sträuchern und 35 Arten besteht. Sie soll Insekten und Vögeln Nahrung bieten und Unterschlupf gewähren sowie im Rahmen des Biologieunterrichts als Anschauungsobjekt für den Ökologieunterricht dienen.

Durch die aktive Beteiligung der Schülerinnen und Schüler an den verschieden Projekten verinnerlichen die Klassen, wie man sich aktiv für die Umwelt einsetzt und gleichzeitig wesentliche Fachkompetenzen des Arbeitslehre- und Biologieunterrichts anwenden kann. So sollen nicht nur die Kenntnisse über die heimische Flora und Fauna vertieft werden, sondern auch ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, wie viel Mühe es kostet, diese zu schützen und zu erhalten.

Die lebhaften Aktivitäten der Fachbereiche Arbeitslehre und Biologie beschränken sich nicht nur auf den Schulgarten und den Werkunterricht. Auch in der Schulküche, im Atrium und in der Mensa macht sich das pädagogische Wirken des praktischen Tuns sehr positiv bemerkbar: selbstbewusste Kinder und Jugendliche und Projekte zum Lernen durch Anfassen.

Die FES hat einen deutlichen Schwerpunkt in den Bereichen "Berufs- und Studienorientierung" und "Arbeitslehre":

 

Im Fach Arbeitslehre durchlaufen unsere Schüler/innen im Laufe ihrer Schulzeit im Wahlpflichtunterricht bei uns diverse sehr gut ausgestattete Arbeitsbereiche: Schulküche, Schulgarten, Computer/IT, Holzwerkstatt, Metallwerkstatt. Hier findet deutlich praxisorientierterer Unterricht statt als in anderen Fächern.  Link zu den Projektbereichen

 

Zugleich werden unsere Schüler/innen intensiv auf ihre Berufswahl-Entscheidung vorbereitet. Dies geschieht z. B. durch den Einsatz eines bewährten Kompetenzfeststellungsverfahrens (Kompo 7) sowie durch eine enge Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, die u.a. auch Einzelgespräche anbietet.  Zusätzlich unterstützen im Hauptschulzweig zwei Schulsozialarbeiterinnen die Berufsfindung intensiv nicht nur während des Unterrichts, sondern auch unterrichtsbegleitend.

 

Der Bereich "Berufs- und Studienorientierung" wird in den drei Schulzweigen (Hauptschulzweig, Realschulzweig, Gymnasialzweig) schulzweigbezogen organisiert, damit am Ende der Klasse 9 bzw. 10 jede/r der Schülerinnen und Schüler weiß, wie es mit ihm/ihr weitergeht: Das kann der Besuch einer beruflichen Schule zur Erweiterung des erworbenen Schulabschlusses sein, das kann aber auch eine Ausbildung sein, das kann schließlich der Besuch einer gymnasialen Oberstufe in einem Gymnasium oder einem beruflichen Gymnasium sein. In jedem Falle wird der Übergang in den neuen Lebensabschnitt sorgfältig und individuell begleitet und unterstützt.

 

Die Berufspraktika sowie der schuleigene "Markt-der-Möglichkeiten" helfen bei der Orientierung in der Arbeitswelt: Hier präsentieren Firmen, mit denen wir zusammenarbeiten, ihre Ausbildungsberufe: Bei den Berufspraktika gehen die Schüler/innen in die Betriebe, beim "Markt-der-Möglichkeiten" kommen zahlreiche Betriebe zu uns in die Schule und bringen teilweise ihre Auszubildenden mit, um unsere Schüler aus erster Hand zu informieren. Darüber hinaus führen wir Betriebserkundigungen durch und besuchen verschiedene Ausbildungsmessen. 

 

Weiterhin gibt es Unterstützung beim Bewerbungsschreiben und bei der Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche. Schüler/innen, die das Abitur oder Fachabitur anstreben, werden durch gezielte Info-Veranstaltungen (z.B. durch "Arbeiterkind e.V.) begleitet, insbesondere unterstützen wir auch gezielt Familien, deren Kind das erste in der Familie ist, das ein Abitur/Fachabitur und ggf. ein Studium anstrebt.

 

Kooperationen bestehen u.a. mit der Schunk-AG.

 

Fazit: Wir sind eine kleine Schule mit kleinen Klassengrößen und großem Engagement in der Vorbereitung auf Beruf oder Studium. Keine/r darf zurückbleiben!!!

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