Kooperative Gesamtschule in Trägerschaft der Universitätsstadt Gießen Schule mit Schwerpunkt Musik
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Politik und Wirtschaft

Ausflug ins Rathaus

Klasse 7G besucht das Stadtparlament

Am 16.04.2013 besuchte die Klasse 7G der Friedrich-Ebert-Schule mit ihrem PoWi-Lehrer Herrn Mederer das Stadtparlament der Stadt Gießen. Zuerst begrüßte der Stadtverordnetenvorsteher Egon Fritz die Klasse und stellte den Schülern einige allgemeine Wissensfragen über die Stadtverwaltung und führte sie anschließend durch das Gießener Rathaus. Das Rathaus ist in verschiedene Ebenen eingeteilt. Zunächst wurde die Klasse durch das Foyer geführt, indem verschiedene Ämter (z.B. Hoch- und Tiefbauamt oder Bürgeramt) arbeiten und viele interessante Skulpturen zu sehen waren. Weiter ging es mit dem 1. Stock und der Bibliothek, wo schon einmal über die Verschuldung der Stadt und über die Landesgartenschau 2014 in Gießen gesprochen und diskutiert wurde.

Danach durfte die Klasse in den Magistratssitzungssaal, wo alle sofort auf den Platz der Oberbürgermeisterin Frau Grabe-Bolz stürmten. In dem Saal hingen Fotografien von allen ehemaligen (Ober)-Bürgermeistern – allesamt Männer. Der Saal fasste allerdings nur ca. 30 Personen und war somit relativ klein. Herr Fritz erläuterte die Aufgaben des Magistrats und stand für Fragen bereit. Nach ungefähr einer halben Stunde wurde der Rundgang fortgesetzt und die Schüler durften einen kurzen Blick auf Stadträtin Astrid Eibelshäuser und deren Büro werfen. Bei der Besichtigung weiterer Räume und Büros wurde erklärt wer dort arbeitet und welche Funktionen diese erfüllen. Unter anderem war auch das Büro der Oberbürgermeisterin Frau Grabe-Bolz und das der Bürgermeisterin Frau Weigel-Greilich auf dem Plan.

Zuletzt wurde die Klasse in den Sitzungssaal des Stadtparlaments geführt. Herr Fritz erklärte weitere Dinge wie z.B. die Anzahl der Abgeordneten und ihre jeweilige Parteiangehörigkeit. Im Parlament gibt es 59 Abgeordnete, die je nach Besprechungsbedarf tagen. Die Tagungen beginnen allerdings frühstens um 18:00 Uhr, da die Mehrheit im Parlament ihrer Berufung ehrenamtlich nachgeht und häufig auch am Nachmittag arbeiten müssen.

Zum Abschluss gab es eine große Diskussionsrunde, in der viele Fragen beantwortet, aber auch Kritik, z.B. hinsichtlich der Ausgaben und der schlechten Finanzlage der Stadt und möglichen Ansätzen einer Verbesserung von den Schülern geäußert wurden. Herr Fritz zeigte sich sehr erfreut über das große Interesse der Schüler/innen an kommunaler Politik und ihrer Diskussionsbereitschaft. Zum Schluss ermunterte er sie dazu, Politik aktiv mitzugestalten, wenn sie denn das entsprechende Alter erreicht haben.

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