Kooperative Gesamtschule in Trägerschaft der Universitätsstadt Gießen Schule mit Schwerpunkt Musik
Kooperative Gesamtschule in Trägerschaft der Universitätsstadt GießenSchule mit Schwerpunkt Musik

Lions - Quest

Lions-Quest „Erwachsen werden“ ist ein Jugendförderprogramm für 10 bis 14-jährige Mädchen und Jungen. Es wird vorrangig im Unterricht der Sekundarstufe I vermittelt. Damit Lehrkräfte das Programm professionell in der Klasse umsetzen können, werden sie von speziell ausgebildeten Trainerinnen und Trainern in verschiedenen Seminaren praxisorientiert geschult, begleitet und fortgebildet. Organisiert und betreut wird das Programm vom Hilfswerk der Deutschen Lions e. V. (HDL).

 

Im Mittelpunkt des Unterrichts mit „Erwachsen werden“ steht die planvolle Förderung der sozialen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern. Diese werden nachhaltig dabei unterstützt, ihr Selbstvertrauen und ihre kommunikativen Fähigkeiten zu stärken, Kontakte und positive Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, Konflikt- und Risikosituationen in ihrem Alltag angemessen zu begegnen und konstruktive Lösungen für Probleme, die gerade die Pubertät gehäuft mit sich bringt, zu finden. Gleichzeitig möchte der Unterricht mit diesem Programm jungen Menschen Orientierung beim Aufbau eines eigenen, sozial eingebundenen Wertesystems anbieten. Damit ordnet sich das Konzept von Lions-Quest „Erwachsen werden“ in den Ansatz der Life-Skills-Erziehung (Lebenskompetenz-Erziehung) ein, dem von der aktuellen Forschung die größten Erfolgsaussichten bei der Prävention (selbst-) zerstörerischer Verhaltensweisen (Sucht- und Drogenabhängigkeit, Gewaltbereitschaft, Suizidgefährdung) zugesprochen werden. Die Eltern werden in vielfältiger Weise in die Arbeit ihrer Kinder mit dem Programm aktiv einbezogen.

Rahmenbedingungen


Der SPUB-Einsatz erstreckt sich auf zwei Schuljahre (Förderstufe 5. u. 6. Schuljahr).

Der Umfang der Begleitung beträgt ca. 7 Std. pro Woche von denen zwei wöchentlich im Vormittagsunterricht stattfinden. Der Rest der Stunden wird für die Vor– und Nachbereitung der Einheiten, für die notwendigen Gespräche mit dem/der Klassenlehrer/in, mit Kooperationspartnern (z. B. Förderschulenlehrern) und Eltern und für die Teilnahme an allen gruppendynamischen Prozessen der Klasse (z.B. Klassenfahrt, Tagausflüge, Feste usw.) verwendet.

 

Zielsetzung


Die SPUB dient der Aktivierung, der Stärkung und der Konsolidierung aller sozialen Kompetenzen einer Gruppe und der einzelnen Mitglieder.
Nach einer anfänglichen Phase der Hospitation und Beobachtung, in der Auffälligkeiten, Besonderheiten und allen relevanten Aspekte der Zusammensetzung und Zusammenwirkung der Gruppe festgestellt und in einer Gruppenanalyse niedergeschrieben werden, entwickelt der/die Kursleiter/in ein Programm, das sich in der Regel an folgenden thematischen Schwerpunkten für die gesamte Gruppe orientiert:

Konsolidierung der Gruppenstruktur, Zusammenarbeit, Kommunikation und Konfliktbewältigung mit der Zielsetzung den einzelnen Gruppenmitgliedern behilflich zu sein, sich in der (neuen) Klasse zu orientieren und zu integrieren, verantwortlich eigene Entscheidungen zu treffen und umzusetzen, Konflikt- und Risikosituationen im Alltag zu begegnen, für Probleme positive Lösungen zu finden.

Dabei nimmt die Leitung Einfluss auf die gruppendynamischen Prozesse, um die einzelnen Teilnehmer der Gruppe positiv in ihrer Entwicklung zu fördern.

Wir bemühen uns der Gruppe eine Haltung zu vermitteln, an der sich alle Teilnehmer in der Durchführung der Handlungsprozesse orientieren können, denn genau diese Haltung wird nach der Schulzeit, im Arbeits- und Sozialleben, von ihnen erwartet.

Pünktlichkeit, Dauerhaftigkeit und Respekt sind die wichtigsten Bestandteile dieser Haltung.

Die Kursleiter bei der Wahrnehmung ihrer Vorbildfunktion sind deswegen pünktlich, denn sie erwarten Pünktlichkeit. Sie arbeiten dauerhaft und zuverlässig, denn nur eine dauerhafte und zuverlässige Wahrnehmung der Leitungsfunktion kann die Zuverlässigkeit der Gruppenmitglieder verfestigen. Sie bringen allen Gruppenmitgliedern Respekt entgegen und erwarten von Ihnen Respekt, denn der respektvolle Umgang miteinander eine unabdingbare Voraussetzung für die positive Entwicklung einer Gruppe und deren Mitglieder ist.
 





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